Online Kunden gewinnen: Komplettübersicht


Um online Kunden zu gewinnen, gibt es 1000 Faktoren die beachtet werden müssen. Deshalb ist das wohl wichtigste dabei, alle Basics zu verstehen um dann die richtige Plattform mit der richtigen Reichweite aufzubauen.

Wie kannst du online Kunden gewinnen? Das Internet bietet unendlich Möglichkeiten um Kunden zu gewinnen. Das wohl wichtigste daran ist es zu wissen, wo sich seine persönliche Zielgruppe befindet. Wenn du das weißt, musst du sie “nur noch” von dir/deinem Produkt überzeugen.

  1. Dein Fundament um online Kunden gewinnen zu können
  2. Der Funnel (Online-Marketing)
  3. Welche Plattformen gibt es zur Kundengewinnung?
  4. Für wen eignet sich welche Plattform?
  5. Unterschiede organische und bezahlte Reichweite
  6. Allgemeine Übersicht zum Thema bezahlte Kundengewinnung
  7. Dein Funnel in Aktion
  8. Allgemeine Tipps zur Kundengewinnung

Die Basics zur Kundengewinnung:

Fangen wir doch einfach mal ganz am Anfang an. Denn es gehört vermutlich zur Königsdisziplin Kunden zu gewinnen. Würde jeder wissen wie man Kunden am endlosen Band gewinnt, wäre jeder reich.

Da das allerdings meistens nicht der Fall ist, gehen wir mal die Grundlagen dafür durch, um neue Kunden zu gewinnen. Deshalb analysieren wir als 1. immer das Produkt oder die Dienstleistung eines neuen Kunden:

Dabei gilt es folgende Fragen zu stellen: Was ist eigentlich deine Positionierung

Durch das positionieren deiner Marke oder deines Geschäftes schiebst du deine Stärken in den Vordergrund. Mit anderen Worten: Wenn du in deinem Geschäft in einem bestimmten Bereich richtig gut bist, solltest du dich evtl. darauf positionieren.

Warum ist das so wichtig? Stell dir mal vor du bist beispielsweise ein Finanzdienstleister. Jetzt kannst du entweder für jeden Menschen in deinem Land jedes erdenkliche Produkt anbieten. Das ist toll. Die Realität sagt aber: Dich gibt es bereits zu genüge.. Vor allem im Internet. Wieso sollte jetzt einer bei dir Kunde werden? Du bietest die gleichen Vorteile wie alle anderen auch.

Drehen wir das Beispiel mal. Mal angenommen du bist Experte dafür, Versicherungslücken zu 99,9% zu schließen. Was glaubst du, wer darauf anspringen wird? Kunden, die das günstigste überhaupt wollen? Sicher nicht. Stattdessen findest du jetzt Leute, die sehr Sicherheitsorientiert sind. 

Somit hast du gleichzeitig ein Problem gelöst. Das ist das wohl wichtigste dabei. Wenn du genau weißt, welches Problem deine Zielgruppe hat: Dann kannst du es auch lösen. (das ist übrigens Schritt 0).

Deine 3 Schritte:

Schritt 1: Marktforschung – Befrage deinen Markt. Du musst also genau wissen was der Markt will. Befrag sie also nach ihren Engpässen und Wünschen. Dadurch erkennst du sehr gut, wo es bei deinen Kunden klemmt.

Schritt 2: Dein Angebot aufgrund deiner Marktforschung anpassen. Nur so kannst du auch ein Produkt “entwickeln” oder verpacken, ganz nach den Bedürfnissen deiner Kunden. So zieht dein Produkt quasi den Kunden an.

Schritt 3: Danach erfolgt der Vertrieb und das “Ausrollen” deines Angebots in deinem Markt. Das sind die 3 Schritte der Basics. Diese kannst du eigentlich auf jedes Business anwenden.

Stelle also unbedingt sicher, dass du wirklich weißt was du da tust. Andernfalls wirst du viel Mühe und Arbeit umsonst tun. (Daran scheitern übrigens enorm viele).

Die Werkzeuge um online Kunden zu gewinnen (Der Funnel)

Offline kann das ganze recht einfach sein. Geld gegen Ware oder Geld gegen Dienstleistung. Evt. schreibst du noch eine Rechnung und das ganze Geschäft ist erledigt. Online hingegen sieht das etwas anders aus. Immerhin kannst du das Geld nicht durch den Bildschirm entgegen nehmen.

Im Onlinemarketing sind immer 2 Dinge entscheidend: Traffic & Conversion. Um das mal kurz zu erklären: Traffic sind deine Besucher. 1 Traffic = 1 Websitebesuch. Solltest du 1000 Website Besucher haben und 10 Leute, die sich bei dir eintragen, hast du eine Conversion von 1%. Mit anderen Worten kannst du davon ausgehen, dass du pro 100 Besucher einen neuen Kontakt generierst.

Und genau das gilt es online aufbauen – Traffic & Conversion. Es nützt dir nichts, wenn du eine Millionen Website Besucher hast und mit denen nichts passiert. Andersrum bringt es dir auch nichts wenn du eine 100%ige Conversionrate hast und nur einen Website Besucher pro Jahr.

Deshalb benötigst du etwas Vorbereitung um Kunden zu gewinnen. Gehen wir einfach mal die Möglichkeiten durch und ich erkläre dir wofür du sie eigentlich brauchst. Immerhin willst du ja auch Kunden gewinnen und nicht nur auf dich aufmerksam machen.

Website gehört vermutlich zu den bekanntesten Dingen überhaupt. Du bist ja gerade auch auf einer. Eine Website bietet sich wie du beispielsweise siehst für Google an. Wenn also jemand nach dir Googelt und dann spezielle Informationen finden soll.

Landingpages sind wieder etwas anderes. Eine Landingpage ist eine sogenannte “Landeseite”. Diese verfolgt i.d.R. nur ein Ziel. Beispielsweise das Abfragen der Kontaktdaten oder der Verkauf eines Produktes. Diese Seiten haben meistens eine höhere Conversion rate als eine normale Website

Salespages sind wie es im Namen schon heißt “Verkaufsseiten”. Sie sind also psychologisch nur dazu ausgerichtet um Produkte zu verkaufen. Diese werden gerne im E-Mail Marketing oder für neue Produkte genutzt.

Opt-In bezeichnet man als “Eintragung”. Mal angenommen du hast eine Website für ein Fitnessstudio. Wieso solltest du dann nicht einfach einen Gutschein auf deiner Seite anbieten und dafür sorgen, dass die Kontakte sich dann in einer Liste füllen? Dann kannst du die Leute selbst anrufen und zu Kunden konvertieren.

E-Mail Marketing ist ein wahnsinnig gutes Tool um Kunden öfters Angebote oder Neuigkeiten zu schicken. Ebenfalls auch um für Interessenten einen “Trust” Faktor aufzubauen. Das heißt, du machst aus “kalten” Kontakten – heiße Käufer.

Chatbot Marketing ist ähnlich wie E-Mail Marketing, allerdings eher für ein kleinpreisiges Segment gedacht. Zusätzlich können Chatbots mehrere funktionieren integrieren, wie der Verkauf direkt im Chatbot.

Organische Reichweite ist “kostenlose” Reichweite. Mal angenommen du postest 3 Jahre auf Instagram und hast dann 20.000 Follower, wäre dann die Reichweite auf diesem Account organisch. Solltest du den Account kaufen, ist das natürlich fraglich ob es dann noch als “kostenlos” zählt.

Bezahlte Reichweite kann man evtl. als das Gegenteil bezeichnen. Es ist möglich Geld dafür zu bezahlen, dass deine Werbung an eine bestimmte Zielgruppe ausgestrahlt wird. Somit ist es also möglich für deine Reichweite zu bezahlen. 

Content sind die Posts die du beispielsweise für Social Media erstellst. Egal ob das Bilder, Videos oder Gifs sind. Ein Leadmagnet ist ebenfalls Content.

Der Leadmagnet gehört zu den effektivsten Dingen um neue Kontakte zu generieren. Der Leadmagnet ist Content in Form einer Grafik, eines Buches oder einem Videokurs den es im Austausch gegen die E-Mail Adresse & oder die Telefonnummer gibt.

Leads sind Kontakte. Bzw. die Kontaktdaten der Personen. Das können natürlich alle möglichen sein. Wie Handynummer, Name, Adresse, E-Mail Adresse usw. usw.

VSL (Video Sales Letter) ist ein Video auf einer Landing- bzw. Salespage, das zum Kauf oder zum Opt-In leiten soll. Hier Verkauft quasi das Video, nicht die Seite.

Webinare sind aufgezeichnete Seminare die im Internet (im Web) abgespielt werden. Diese werden gerne für den hochpreisigen Verkauf verwendet.

Google My Business sind diese weißen Felder in Google, wenn du nach einem Geschäft suchst. Da finden sich dann meisten die gängigsten Informationen zum Thema.

Ein Hosting benötigst du um deinen Websitenamen und deine Firmen E-Mail Adresse zu erstellen. Ebenfalls auch für die Datenbank deiner Website. Die Datenbank brauchst du nicht, wenn du Wix o.ä. benutzt.

Das sind jetzt natürlich viele Fachbegriffe die du nicht alle in einem Funnel finden wirst. Doch das sind die gesamten Bausteine die du in einen Funnel integrieren kannst. Natürlich gibt es weitaus mehr Möglichkeiten. Doch ich denke das sind erstmal die wichtigsten um zu verstehen, wie man online Kunden gewinnt.

Übrigens findest du hier ein paar Übersichten, wie so ein Funnel aussehen kann (einfach Dargestellt)

Bild 1: Hier werden mehrere Produkte verkauft, die immer teurer werden. Bishin zu deinem Hauptprodukt. Somit filterst du automatisch deinen Traumkunden. Bild 2: Hier umgehst du die mehreren Verkäufe um direkt am Telefon zu filtern, wer eigentlich für dein Hauptprodukt oder Dienstleistung in Frage kommt. Bild 3: Hier nimmst du ein komplettes Webinar zu deinem Thema auf. In dem Webinar wird am Ende selektiert und entweder zum Call aufgerufen oder dein Hauptprodukt verkauft. Das Webinar ist der Leadmagnet.

Dieser Funnel selektiert durch die einzelnen Schritte deine Kunden. Es werden sich ja grundsätzlich nur Leute eintragen, die sich dann für dein Thema interessieren. Durch die einzelnen E-Mails und Angebote wird dann selektiert wer tatsächlich bei dir Kunde werden will.

Der gesamte Prozess kann übrigens automatisiert werden. Doch dann müssen in jedem Schritt eines Funnels die Punkte Traffic & Conversion passen. Ansonsten wäre dein Funnel zwar automatisiert, bringt dir aber keine Kunden.

Welche Plattformen gibt es um Kunden zu gewinnen (Traffic)

Das ganze klingt natürlich schön und gut. Doch wenn jetzt oben nichts in deinen Funnel rein kommt, kann unten auch nichts rauskommen. Deshalb gehen wir jetzt mal die Möglichkeiten durch um deinen Funnel zu füllen.

Google my business (Organisch)

Fangen wir mit dem einfachsten an. Google My Business. Das macht natürlich am meisten Sinn, wenn du einen Standort hast, an dem man dich bzw. dein Geschäft besuchen kann. Das kann jeder kostenlos erstellen und dafür sorgen, Bewertungen zu bekommen.

Das Google My Business Profil sollte ebenfalls genauso gepflegt werden wie die anderen Accounts bzw. Kanäle auch. Einfach möglichst alle Informationen aktuell halten. Auch mal die Bilder austauschen & einen Beitrag erstellen.

Zusätzlich kannst du deine Kunden oder Interessenten dazu auffordern dich zu bewerten in Google. Somit lässt du dein Profil glänzen und wirst bei relevanten Suchanfragen oben angezeigt.

Google (SEO)

SEO (Suchmaschinenoptimierung) ist eine Möglichkeit Aufmerksamkeit zu erregen, indem du gute Artikel bzw. Texte über gewisse Themen, Fragen oder Problemen schreibst. Wenn dein Artikel bzw. Text besser ist, als die Konkurrenz, erhält du ein gutes Ranking.

Dadurch gewinnst du natürlich Traffic auf deiner Website, da sich die Leute über Thema X informieren wollen. SEO ist übrigens eine gute und auch nachhaltige Methode um Traffic zu generieren. Es Allerdings wird die Conversion vermutlich nicht so hoch ausfallen

Was allerdings nicht so schlimm ist. Immerhin kannst du deine Seite auch noch Conversion optimieren. Allerdings sollte deine Seite nicht “spammy” aufgebaut sein. Das mag eigentlich keiner. Versuche also wirklich den größten Mehrwert für den Leser zu bieten.

Youtube (Organisch)

Youtube und Google gehören zusammen. Das heißt hier gibt es ebenfalls ein Rankingsystem. Wenn jemand etwas in Youtube eingibt, versucht der Algorythmus ebenfalls dir das beste anzuzeigen, um deine Anfrage abzudecken.

Um hier den gesamten Algorythmus zu verstehen, muss man vermutlich selbst eine Künstliche Intelligenz sein. Was ich dir allerdings sagen kann, Youtube will, dass sich die User die Videos möglichst lange anschauen. 

Das heißt du brauchst dementsprechend guten Content in deinen Videos. Dafür empfehlen sich übrigen Schnittkurse um die Videos professionell zu schneiden. Es dauert allerdings ein wenig um in Youtube genug Reichweite aufzubauen. Doch auch hier wird es sich lohnen.

Instagram (Organisch)

Instagram funktioniert ganz anders als Youtube und Google. Hier gilt zwar die gleiche Regel: Je länger du User mit deinem Content auf Instagram behältst, desto lieber hat dich das Unternehmen. Immerhin verdienen ja durch die Werbung zwischen den Posts und Storys ihr Geld.

Somit kannst du auf Pinterest also eigene Storys, Posts, Videos & ähnliches hochladen, um dir eine Community aufzubauen. Hier empfiehlt es sich, eine Software zu nutzen, die Posts für dich hochlädt. Natürlich musst du sie selbst erstellen und einreihen, damit das Programm es hochlädt. 

Doch das spart viel Arbeit, wenn du Texte und Bilder im Voraus erstellst. Außerdem arbeitet auch der Algorithmus so, dass er exponentiell wächst. Es kann also sein, dass Monate lang nichts, bzw. kaum was passiert und auf einmal hast du 10.000, 20.000 oder 100.000 Follower.

Facebook (Organisch)

Ich glaube Facebook gehört zu den schwierigsten Aufgaben um Reichweite organisch zu gewinnen. Facebook wird überwiegend für Gruppen, Spiele und Posts verwendet. Doch der Algorithmus arbeitet anders. Das heißt, dass du mit einer eigenen Seite oder Gruppe nur mit externer Hilfe einen großen Schub erhältst.

Somit, würde ich Facebook ausschließlich für einzelne Akquise benutzen. Beispielsweise durch Gruppen oder Posts. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass du mit deiner Facebook Seite massig Kunden gewinnen bzw. Traffic generieren wirst.

Übrigens bringt es dir gar nichts, 1000 Likes auf deinen Posts zu bekommen. Immerhin verdienst du dadurch keinen Cent. Auch wenn es ggf. ein gutes Gefühl in dir auslöst. Meine persönliche Empfehlung: Nur Ads.

Pinterest (Organisch)

Pinterest wiederrum eignet sich hervorragend um Traffic zu generieren. Immerhin sind viele Leute auf Pinterest, weil sie spezielle “self made” Sachen suchen. Somit kannst du also hervorragend Pins erstellen, in sogenannte “Tribes” einwerfen usw. Das sorgt für Aufmerksamkeit und Traffic.

Zusätzlich kann man sagen, das sich Pinterest sensationell mit Google ergänzt. Du kannst also deine Artikel von Google nehmen, Pins für Pinterest dazu erstellen und dann direkt hoch auf Pinterest hochladen um Traffic zu generieren.

Allerdings brauchst du dafür doch ein wenig Zeit uns musst Pins selbst erstellen. Das kann ein wenig Zeitaufwendig sein, bringt aber rasant schnelle Ergebnisse. Versuchs einfach mal, es wird sich lohnen!

Beispiel eines Pinterest Pins

LinkedIn (Organisch)

LinkedIn funktioniert ähnlich wie Social Media. B2B und Job- bzw. Partnersuche (geschäftlich) werden hier groß geschrieben. Das heißt, du kannst ähnlich wie auf Google auch Artikel auf deiner Profil veröffentlichen. 

Zusätzlich kann hier jeder User ein eigenes Profil erstellen. Quasi wie ein Lebenslauf und Anschreiben als Profil. Eignet sich also für “hochkaräter”. Je nach Branche kann sich das wirklich lohnen sich hier breit zu schlagen.

Xing (Organisch)

Xing ist eher für Selbstständige oder Führungspositionen. Natürlich gibt es “normale” Leute auf Xing. Hier gibt es ebenfalls um die Vernetzung mit verschiedenen Kontakten. Von vielen höre ich, dass die meisten Kontakte hier geschlossen werden, indem viele Leute angeschrieben werden.

Hier wird also überwiegend mit der breiten Masse gearbeitet. Es werden permanent Nachrichten an Leute geschickt, die irgendwie für das eigene Business interessant sein könnten. Mit anderen Worten, die klassische Kaltakquise, nur digital und vereinfacht.

Auf allen Plattformen kannst du auch mit Werbung Reichweite kaufen

Jetzt sind wir die größten Plattformen durchgegangen. Und auch wie in etwa sie funktionieren. Alles, was du auf den einzelnen Plattformen tun kannst, um Reichweite zu gewinnen kannst du auch einfach umgehen, indem du Geld dafür zahlst.

Das heißt, du nimmst quasi die Abkürzung und wirst für genau deine Zielgruppe mit Werbeanzeigen interessant. Bei Werbeanzeigen muss deine Zielgruppe und das Problem, dass du deiner Zielgruppe löst, glasklar sein.

Andernfalls wird das eine teure Angelegenheit mit den Werbeanzeigen. Betreibe also vorher deine Marktforschung um genau zu wissen, worauf die Leute stehen. Dann solltest du auch wissen, auf welcher Plattform du deine zukünftigen Kunden finden wirst. 

Allgemeine Übersicht zum Thema bezahlte Kundengewinnung

ZielgruppeQualitätLeadkostenUmsetzungExtrasEinstieg?
Facebook30+O.K.HochMittelFirmenkunden möglichJa
Instagram15 – 40O.K.HochMittelAllrounderJa
GoogleJederSehr hochMittelEinfachPull MarketingJa
YoutubeJederO.K.MittelMittelBoomt geradeJe nach dem
PinterestFrauen GutMittelMittelViele Mütter (kein schnelles Geld)Nein
XingBusinessHochMittelEinfachEher KaltakquiseNein
LinkedInBusinessHochMittelMittelAngenehmer als XingNein
Google My BusinessJederGutHochEinfachEher für Lokale Geschäfte(Ja)

Um die richtige Plattform für sich zu wählen, ist natürlich die Zielgruppe entscheidender als als die aufgezählten Punkte. Immerhin  ist es ohne dein Business schwer zu sagen, was jetzt wirklich die beste Plattform ist. Solltest du hier Hilfe benötigen, klick einfach auf den Banner unten und setze dich mit uns in Verbindung!

Zusätzlich ist Youtube ggf. nicht die beste Option, da es als Anfänger gar nicht so einfach ist Videos aufzunehmen. Schau dich einfach selbst mal auf den Plattformen um und schau wie wohl du dich fühlst.

Außerdem kann ich dir nur den Tipp geben: Konzentriere dich ausschließlich auf eine Plattform. Denn egal wo du Kunden gewinnen willst (außer Google My Business), wirst du viel Zeit am Anfang aufwenden müssen. Egal ob du Ads schaltest oder organisch ran gehst.

Übrigens ist es auch möglich Termine oder Leads über Google My Business zu sammeln. Ob das Ganze funktioniert, kommt dann eher auf deine Lage an. Allerdings ist es trotzdem ein Test wert.

Dein Funnel im Aufbau

Um deinen Funnel jetzt gewinnbringend zu gestalten, reicht es nicht, einfach oben etwas rein zu werfen und dann zu hoffen, dass lauter hochpreisige Kunden raus fallen. Und um das ganze jetzt hochwertiger zu gestalten, gibt es ein paar letzte Schritte die gemacht werden müssen.

Du hast an diesem Punkt am besten deine Marktforschung und die Traffic Quelle ausgewählt. Nehmen wir also beispielsweise Ingenieure als Zielgruppe, deren Problem es ist, ihre Steuerlast zu senken ohne halblegale Sachen machen zu wollen.

Zusätzlich haben wir herausgefunden, dass diese viel auf Facebook aktiv sind, überwiegend in Gruppen um sich über neues in ihrem Fachgebiet auszutauschen. Zusätzlich ist es bekannt, dass Ingenieure es eher genauer wollen und nicht die sind, die direkt etwas kaufen.

Das Ziel ist es jetzt, diese Kontakte irgendwie zu einem Termin oder Gespräch zu bewegen, da das gesamte Steuerthema doch eher etwas ist, dass man nicht so einfach mit einem “Kaufen” Button erledigen kannst.

Das heißt, wenn wir jetzt die Werbeanzeige komplett einrichten und auf Facebook starten, kriegen wir die Ingenieure vermutlich auf eine Landingpage. Diese muss jetzt natürlich reinhauen. den Interessenten absolut überzeugen. Das heißt, wir brauchen auf dieser Seite Fakte, Zahlen, Beweise, evtl. Gesetzestexte und am besten Rezensionen von anderen Ingenieuren in Form von Videos.

Und diese gesamte Verkaufsseite dient nur dem Zweck, dem Interessenten entweder mehr Tipps bzw. Tricks an die Hand zu geben oder direkt ein Gespräch zu vereinbaren. Wobei hier vermutlich ersteres besser wäre. 

Hier eignet sich vermutlich eine “geheime Liste” die dem Ingenieur mit 3 einfachen Tricks tausende € durch die Steuererklärung spart. Das sorgt natürlich für einen “Trust” Aufbau (Vertrauen gewinnen). 

Jetzt hast du die E-Mail Adresse deines Interessenten gewonnen. Das ist ein wichtiger Schritt. Denn jetzt kannst du in den nächsten E-Mails punkten. Und zwar kannst du jetzt deinem Interessenten mehr Tipps und Infos zu schicken, die ihn von dir überzeugen sollen.

Wenn du der Meinung bist, dass nach 7 Tagen 3 E-Mails verschickt wurden, die deinen Interessenten wirklichen Mehrwert bieten, kannst du ihn jetzt zu einem kostenlosen Gespräch einladen.

Dieses Gespräch sollte nicht länger als 10-15 Minuten gehen und nur herausfinden, ob er dafür geeignet ist dein Kunde zu werden. In diesem Gespräch (nachdem er sich als potenzieller Kunde herausgestellt hat) wird dann das Verkaufsgespräch vereinbart.

Das ist übrigens keine von mir getestete Anleitung um Ingenieure zu gewinnen. Das sind einfach nur Vermutungen, wie das ganze funktionieren könnte. Aber ich denke so langsam wird das Bild klar des Funnels.

Mal angenommen du hast jetzt 5.000 Besucher auf deiner Landingpage und 10% tragen sich in deinen E-Mail Verteiler ein, dann hast du 500 Leute in deinem E-Mail Verteiler. Das ist ja schon mal viel Wert. 

Wenn du jetzt weißt, dass sich aus deinem Verteiler auch noch mal 10% für das erste Gespräch anmelden, hast du genau 50 Gespräche generiert. Aus diesen 50 Leuten, wollen 50% mehr über die Steueroptimierung wissen. Und von diesen 25 Leuten werden ggf. 40% Kunden. Mit anderen Worten 10 Kunden. Also pro 5.000 Besucher auf der Seite gewinnst du 10 Kunden.

Auch hier muss ich dir sagen, dass die Zahlen keine Garantie sind. Allerdings gerne so oder so ähnlich aussehen können. Das kommt jetzt natürlich auf deine Nische, die Qualität deines Traffics usw. usw. an. Auch auf die Informationen innerhalb deines Funnels.

Jetzt kannst du deinen Funnel natürlich beliebig anpassen, wie du es benötigst. Solltest du Beispielsweise ein Produkt haben, das ca. 200€ kostet, ist es vermutlich auch besser erstmal gratis Infos zu verteilen. 

Durch diese Informationen füllst du deinen E-Mail Verteiler und schickst sie nach dem du sie mit mehr Informationen beglückt hast in deinen E-Mails auf die Verkaufsseite um deinen Kurs zu verkaufen. 

Somit kannst du also den gesamten Prozess automatisieren. Das ist vermutlich nicht so einfach. Wird sich aber vermutlich lohnen. Es muss viel getestet werden bis dein Funnel komplett automatisiert läuft & dir automatisch Geld einspielt.

Allgemeine Tipps um Online Geld zu verdienen

Zum Abschluss bekommst du von mir noch ein paar Wertvolle Tipps die dir viel Geld sparen können oder viel Geld einbringen können. Bei mir ist beides eingetreten 😉 

  • Kenne unbedingt deine Zahlen

Es ist wirklich enorm schlimm, wenn du die Zahlen aus deinem Geschäft nicht kennst. Du kannst davon ausgehen, dass ein Top-Manager alle Zahlen des Geschäftes kennt. Alle positiven als auch alle negativen. Werde also zum eigenen Top-Manager

  • Wenn du es ohne Geld nicht schaffst, schaffst du es auch nicht mit Geld

Das ist ein ganz einfacher Satz. Viele denken, hätten sie aber mehr Geld für Werbebudget, Software, PCs, Handys und so weiter. DANN würden sie das schaffen! Und das stimmt auf gar keinen Fall. Denn wenn die Basics alle nicht sitzen, macht eine schöne Fassade das ganze nicht besser. Somit verbrennst du nur viel Geld.

  • Arbeite am Anfang nicht mit teuren Agenturen

Es ist besser und einfacher, wenn du das ganze selbst lernst oder ausführst. Denn teure Agenturen setzen einige Dinge voraus, die du evtl. noch gar nicht weißt oder hast. Mit anderen Worten kannst du Geld erst dann viel Geld generieren, wenn du Geld verdient hast.

  • Du wirst für das Durchhalten bezahlt

Ja. Genau so sieht es aus. Keiner wird dafür bezahlt aufzugeben oder zu scheitern. Wenn du es 1x geschafft hast online Geld zu verdienen, wirst du vermutlich immer wieder dazu in der Lage sein.

  • Kauf dir lieber günstige Kurse

Das hat verschiedene Gründe. Ich habe bereits Kurse für über 10.000€ gekauft. Der Inhalt war zwar gut. Aber in meinen Augen keine 10.000€ wert. Ausgezahlt hat sich dieser Kurs auch erst 3 Jahre später.

Das ganze macht erst dann Sinn, wenn du ganz genau weißt, dass dir der Inhalt der Kurses wirklich fehlt. Es ist natürlich etwas anderes, wenn du Seminare besuchst oder private Coachings. Diese kosten gerne auch mal mehr.

Aber kauf dir keinen simplen Kurs für mehr als 500€, wenn du am Anfang von etwas stehst. Es wäre schade, wenn dir das gleiche passiert wie mir ;). 

  •  Versuche es nicht alleine zu schaffen

Das ist einfach enorm viel alleine. Natürlich ist es möglich. Es kostet dich allerdings enorm viel Zeit das ganze alles selbst zu machen. Und wenn es nicht klappt gerade noch mal so viel Zeit um einen neuen Test zu starten.

Wenn du allerdings zu 2. oder zu 3. bist, dann sieht die Welt anders aus. Such dir am besten Partner mit denen du Projekte zusammen angehst. Das kann deine Geschwindigkeit vervierfachen, nur weil du nicht alleine bist.

Chris

Als ehemaliger Vermögensberater durfte ich in 6 Jahren Selbstständigkeit einiges über Kundengewinnung lernen. ChrisMarketing hat schon vielen selbstständigen geholfen neue Kunden zu gewinnen. Deshalb möchte ich meine besten Tipps mit dir teilen. Außerdem besitze ich eine kleine Katze. (Lacy)

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